Manchmal ist es, als redest du gegen eine Wand?
Dir fehlt der Satz, der die klare Grenze zieht?
Dir verschlagen rechte Provokationen die Sprache?

Wir haben Gegenargument 2008 gegründet, um Seminare und Trainings für die Auseinandersetzung mit rechten und rassistischen Positionen anzubieten. Mittlerweile bieten wir auch Webinare, Konzeptentwicklung und Beratung zu einer ganzen Reihe von hieran anknüpfende Themen an.

Der Kern der Gegenargument Philosophie ist ein differenzierter Ansatz: Klare Positionen wo Diskussionen nicht möglich sind; und eine Vielfalt an Argumenten und Gesprächsstrategien,wo Diskussionen sinnvoll und gewollt sind.

NEU: INTERVIEW IM PODCAST „HINHOEREN UND HANDELN“

Wir waren beim Podcast von weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen zu Gast. Gemeinsam besprechen wir, wie man rechten, rassistischen und sexistischen Aussagen im Alltag begegnen, aber auch entgegentreten kann. Wo lohnt es sich zu diskutieren und wann nicht? Dana Fuchs gibt hilfreiche Tipps, wie man aus der Unsicherheit in eine Haltung der Stärke kommt und gewährt Einblick in ihre Arbeit als Trainerin.

Hier geht es zum Podcast.

 

 

NEU: METHODENHANDBUCH „SICHTBAR UND AKTIV – HALTUNG ZEIGEN!“ ERSCHIENEN!

Lisa Gutsche und Wiebke Eltze haben als Teil des Netzwerks Gegenargument gemeinsam mit dem Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftung das Seminarkonzept „Haltung zeigen! Argumentieren gegen antifeministischen Äußerungen“ entwickelt. Auf Grundlage dieses Konzepts ist ein Methodenhandbuch entstanden, welches es Interessiertren ermöglicht, das Thema bearbeitbar zu machen.

Das Handbuch zeigt Möglichkeiten auf, wie das Thema „Auseinandersetzung mit Antifeminismus“ methodisch aufbereitet werden kann. Es geht vor allem darum, Menschen in ihrer Auseinandersetzung mit antifeministischen Aussagen zu befähigen, eine eigene Haltung zu entwickeln und diese nach außen zu tragen.

Das Handbuch kann auf der Seite des Gunda-Werner-Instituts kostenfrei heruntergeladen werden.

 

NEU: ONLINE-KURS „HATE SPEECH WIDERSPRECHEN“

Du möchtest etwas gegen Hasskommentare machen, weißt aber nicht wie? Du willst Betroffene von Hate Speech unterstützen? Du willst die Diskussionen in sozialen Netzwerken nicht denen überlassen, die am lautesten schreien, und selber aktiv werden?

Wir haben gemeinsam mit der Green European Foundation und Green Campus der Heinrich-Böll-Stiftung einen einen Online-Kurs entwickelt, um sich kostenfrei, eigenständig und interaktiv  mit diesen Fraegn zu beschäftigen.

Hier geht es zum Kurs: https://www.mygreenlearning.eu/courses/hate-speech-widersprechen/

 

Nächste Termine

  • 22.11. – 23.11.16:00 – 17:00

    Ludwigsburg: Gegenargument am Mittagstisch (1,5 Tage)

    Was tun, wenn gute Freunde, Familienmitglieder oder sympathische Kolleg*innen abfällig über Geflüchtete sprechen, und meinen „die sind doch alle kriminell“ oder „die nehmen uns die Arbeitsplätze weg“? Während wir rechte Hetze im Netz wegklicken können und über „besorgte Bürger“ kopfschüttelnd hinweggehen mögen, ist der Umgang mit Menschen im sozialen Nahfeld deutlich herausfordernder. Wie gehen wir also mit rechtspopulistischen Äußerungen von Menschen um, die uns am Herzen liegen und denen wir nicht aus dem Weg gehen können oder wollen?

    Das Argumentationstraining von Gegenargument verbindet die situative Ebene (Auftreten und Redeverhalten in konkreten Situationen) mit inhaltlicher Auseinandersetzung. Durch eine Vielfalt von interaktiven, wissensvermittelnden und reflektierenden Methoden werden Teilnehmende in ihrer unmittelbaren Argumentationssicherheit und politischen Meinungsbildung unterstützt.

    Kosten: 80€, erm. 25€ (inkl. Verpflegung)

    Info & Anmeldung

  • 23.11.10:00 – 17:00

    Halle: Haltung zeigen! Argumentieren gegen antifeministische Äußerungen

    „Genderwahn – Frühsexualisierung – Umerziehung!“ Nicht nur in rechtskonservativen Kreisen wie der AfD werden gezielte Angriffe auf Feminismus  und  geschlechterpolitische Errungenschaften zunehmend salonfähig. Dieser Kampf um Deutungshoheit stellt unsere Gesellschaft und insbesondere Menschen aus Politik und Bildungsarbeit vor große Herausforderungen.

    Das Seminar vermittelt Wissen und Kompetenzen im Bereich Antifeminismus und trainiert den Umgang mit antifeministischen Aussagen. Hierbei steht vor allem Stärkung und Sichtbarmachung der eigenen Haltung im Fokus. Durch vielfältige Methoden werden Teilnehmende in ihrer Argumentationssicherheit gestärkt. Ziel ist es, eine souveräne Haltung und Position zu entwickeln, um sich dem aktuellen Gegenwind und Diffamierungen selbstsicher entgegenzustellen.

    Info & Anmeldung

  • 27.11.17:00 – 21:00

    NEURUPPIN: Fit für die Vielfalt – Argumentieren gegen Diskriminierung und Rassismus

    Zeitgleich mit der wachsenden Integration geflüchteter Menschen sind wir zunehmend mit rechten Aussagen und Positionen konfrontiert. Mal sind sie nur unterschwellig wahrnehmbar. Immer öfter werden sie aber auch ganz offen ausgesprochen –  nicht selten von Menschen aus unserem sozialen Umfeld.

    Bislang stehen wir dem sprachlos und verunsichert gegenüber: Was können wir dazu sagen? Welche Argumente bringen uns hier weiter? Wie sollen wir uns dazu verhalten?

    Der Workshop vermittelt Handwerkzeug, um diesen Positionen zu begegnen. Er unterstützt dabei, rechte und rassistische Argumentationsstrategien zu erkennen, die eigene Haltung zu stärken und mit der konkreten Auseinandersetzung souverän umzugehen.

    Das Seminar wird von der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg angeboten und findet in Kooperation mit dem Kreissportbund Ostprignitz-Ruppin e.V. statt und richtet sich an Ehrenamtliche in den Sportvereinen des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Das Angebot kann als Qualifizierungsseminar für die Trainerlizenz Breitensport C (5 LE) beim Kreissportbund Ostprignitz-Ruppin angerechnet werden.

    Anmeldung und mehr Informationen hier.