Manchmal ist es, als redest du gegen eine Wand?
Dir fehlt der Satz, der die klare Grenze zieht?
Dir verschlagen rechte Provokationen die Sprache?

„Rechte Aussagen machen mich oft sprachlos.“ „Macht es Sinn, jetzt zu diskutieren – oder habe ich noch andere Handlungsoptionen?“ „Dann gingen mir die Argumente aus…“ „Darf ich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit ‚politisch’ argumentieren – oder muss ich es sogar?“

Wir alle sind mit neuen Herausforderungen im Umgang mit rechten Positionen konfrontiert – und manchmal verunsichert. GEGENARGUMENT soll dabei unterstützen, die eigene inhaltliche Position zu stärken sowie mehr Souveränität in der konkreten Situation zu vermitteln.

GEGENARGUMENT ist ein Seminarkonzept zum Umgang mit (extrem) rechten und rassistischen Positionen. Es verbindet die situative Ebene (Auftreten und Redeverhalten in konkreten Situationen) mit der Ebene der inhaltlichen Auseinandersetzung und einer Reflexion der eigenen Haltung. Durch eine Vielfalt von interaktiven, wissensvermittelnden und reflektierenden Methoden werden Teilnehmende in ihrer unmittelbaren Argumentationssicherheit und politischen Meinungsbildung unterstützt.
 

Nächste Termine

  • 23.02. – 24.02.10:00 – 17:00

    Mannheim: Gegenargument am Mittagstisch

    Was tun, wenn gute Freunde, Familienmitglieder oder sympathische Kolleg*innen abfällig über Geflüchtete sprechen, und meinen „die sind doch alle kriminell“ oder „die nehmen uns die Arbeitsplätze weg“?

    Das Argumentationstraining von Gegenargument verbindet die situative Ebene (Auftreten und Redeverhalten in konkreten Situationen) mit inhaltlicher Auseinandersetzung. Durch eine Vielfalt von interaktiven, wissensvermittelnden und reflektierenden Methoden werden Teilnehmende in ihrer unmittelbaren Argumentationssicherheit und politischen Meinungsbildung unterstützt.

    Veranstaltet durch die Heinrich-Böll-Stiftung Baden Württemberg. Infos und Anmeldung: hier

  • 04.03.10:00 – 17:00

    Dresden: Antiromaismus und Hass auf Arme

    “Was soll ich dazu sagen?”
    Rassistische und rechte Parolen machen uns oft sprachlos. Bei Antiromaismus, dem Rassismus gegen Rom_nja und Sint_ezze, kommt dazu, dass die Vorurteile besonders fest verankert sind. Es gibt kaum Sensibilität, antiromaistische Diskriminierungen wahrzunehmen und zu entlarven. Die Trainer_innen von GEGENARGUMENT unterstützen die Teilnehmer_innen in der Auseinandersetzung mit antiromaistischen Argumentationen. Schwerpunkt liegt dabei auf dem Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Antiromaismus und der Herabwürdigung von Armen und sozial Benachteiligten.

    Teil 1 Schwerpunkt Inhalt und Geschichte
    Im ersten Workshop beschäftigen wir uns inhaltlich mit antiromaistischen Vorurteilen und Einstellungen. Welche Begriffe beschreiben diese Diskriminierung? Wer ist von dieser Art der Diskriminierung betroffen? In welcher Form begegnen uns diese Vorurteile in Sprache, Kultur und Medien? Gemeinsam werden die Vorstellungen beleuchtet, die den feindlichen Einstellungen zugrunde liegen. Mit interaktiven Übungen erproben wir, wie wir ihnen in Debatten begegnen können. Wir werden sensibler dabei, Antiromaismus zu erkennen und kritisch zu reflektieren.

    Anmeldung bitte bis 26. Februar bei weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen.

  • 09.03. – 10.03.10:00 – 17:00

    Ludwigsburg: Gegenargument am Mittagstisch

    Was tun, wenn gute Freunde, Familienmitglieder oder sympathische Kolleg*innen abfällig über Geflüchtete sprechen, und meinen „die sind doch alle kriminell“ oder „die nehmen uns die Arbeitsplätze weg“?

    Das Argumentationstraining von Gegenargument verbindet die situative Ebene (Auftreten und Redeverhalten in konkreten Situationen) mit inhaltlicher Auseinandersetzung. Durch eine Vielfalt von interaktiven, wissensvermittelnden und reflektierenden Methoden werden Teilnehmende in ihrer unmittelbaren Argumentationssicherheit und politischen Meinungsbildung unterstützt.

    Veranstaltet durch die Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg. Infos und Anmeldung: hier