In vehementen Angriffen gegen “Feminismus und Gender” sucht die extreme Rechte in den letzten Jahren Anschluss an Debatten um Geschlechterrollen und –verhältnisse in der Gesellschaft. In der Diskussion um die „Ehe für alle“ und den Einbezug vielfältiger geschlechtlicher und sexueller Lebensweisen in schulische Lehrpläne werden aktuell homophobe Ressentiments geschürt. Populistische Angriffe gegen „Gender“ gehören mittlerweile zum guten Ton bei Maskulist/innen, selbsternannten „Lebensschützern“, der AfD sowie der PEGIDA-Bewegung.

Das Seminar befragt (extrem) rechte Parolen auf die dahinter liegenden Geschlechter- und Gesellschaftsbilder. Anknüpfend daran entwickeln die Teilnehmenden eigene Positionen im Spannungsfeld der Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Lebensweisen und lernen diese argumentativ zu verteidigen.