Manchmal ist es, als redest du gegen eine Wand?
Dir fehlt der Satz, der die klare Grenze zieht?
Dir verschlagen rechte Provokationen die Sprache?

„Rechte Aussagen machen mich oft sprachlos.“ „Macht es Sinn, jetzt zu diskutieren – oder habe ich noch andere Handlungsoptionen?“ „Dann gingen mir die Argumente aus…“ „Darf ich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit ‚politisch’ argumentieren – oder muss ich es sogar?“

Wir alle sind mit neuen Herausforderungen im Umgang mit rechten Positionen konfrontiert – und manchmal verunsichert. GEGENARGUMENT soll dabei unterstützen, die eigene inhaltliche Position zu stärken sowie mehr Souveränität in der konkreten Situation zu vermitteln.

GEGENARGUMENT ist ein Seminarkonzept zum Umgang mit (extrem) rechten und rassistischen Positionen. Es verbindet die situative Ebene (Auftreten und Redeverhalten in konkreten Situationen) mit der Ebene der inhaltlichen Auseinandersetzung und einer Reflexion der eigenen Haltung. Durch eine Vielfalt von interaktiven, wissensvermittelnden und reflektierenden Methoden werden Teilnehmende in ihrer unmittelbaren Argumentationssicherheit und politischen Meinungsbildung unterstützt.
 

Nächste Termine

  • 27.01. – 28.01.00:00 – 23:59

    Konstanz: Gegenargument am Mittagstisch! Argumentationstraining gegen rechte und rassistische Aussagen

    Was tun, wenn gute Freunde, Familienmitglieder oder sympathische Kolleg*innen abfällig über Geflüchtete sprechen, und meinen „die sind doch alle kriminell“ oder „die nehmen uns die Arbeitsplätze weg“? Während wir rechte Hetze im Netz wegklicken können und über „besorgte Bürger“ kopfschüttelnd hinweggehen mögen, ist der Umgang mit Menschen im sozialen Nahfeld deutlich herausfordernder. Wie gehen wir also mit rechtspopulistischen Äußerungen von Menschen um, die uns am Herzen liegen und denen wir nicht aus dem Weg gehen können oder wollen?

    Teilnahmegebühr 90€, erm. 45€ (inkl. Verpflegung, ohne Übernachtung)

    Anmeldevoraussetzung: Bitte beschreiben Sie in 5 Sätzen, wo Ihnen (extrem) rechte oder rassistische Aussagen persönlich begegnen und was Sie sich von diesem Seminar erhoffen. Anmeldebestätigungen werden versandt.

    Anmeldung

  • 10.03. – 11.03.16:00 – 18:00

    Wuppertal: Argumentationsseminar gegen Hetze im persönlichen Umfeld

    Was tun, wenn gute Freunde, Familienmitglieder oder sympathische Kolleg*innen abfällig über Menschen mit Fluchterfahrung sprechen, und meinen „die sind doch alle kriminell“ oder „die nehmen uns die Arbeitsplätze weg“? Während wir rechte Hetze im Netz wegklicken können und über „besorgte Bürger“ kopfschüttelnd hinweggehen mögen, ist der Umgang mit Menschen im sozialen Umfeld deutlich herausfordernder. Wie gehen wir also mit rechtspopulistischen Äußerungen von Menschen um, die uns am Herzen liegen und denen wir nicht aus dem Weg gehen können oder wollen?

    Das Seminar wird veranstaltet von der Heinrich-Böll-Stiftung NRW, für weitere Informationen und Anmeldung bitte hier klicken.

  • 07.04. – 08.04.00:00 – 23:59

    Wuppertal: Ein Argumentationsseminar gegen Hetze im öffentlichen Raum

    Zeitgleich zur steigenden Zahl geflüchteter Menschen, die aktuell in Deutschland Asyl suchen, ist eine Zunahme rassistischer und rechtspopulistischer Parolen und Mobilisierungen in breiten Teilen der Bevölkerung zu beobachten. Wir alle sind mit neuen Herausforderungen im Umgang mit diesen Aussagen und Positionen von AFD-Anhänger*innen, Pegida-Sympathisant*innen und auch von Menschen aus unserem sozialen Umfeld konfrontiert – und häufig verunsichert. Das Training soll dabei unterstützen, typische rechtspopulistische und rassistische Argumentationsstrategien zu erkennen, die eigene inhaltliche Position zu stärken sowie praktisch mehr Souveränität in der konkreten Auseinandersetzung zu erlangen. Welche Möglichkeiten haben wir, uns für Menschenrechte und eine vielfältige, solidarische Gesellschaft zu positionieren?

    Das Seminar wird veranstaltet von der Heinrich-Böll-Stiftung NRW, für weitere Informationen und Anmeldung bitte hier klicken.